27. Mai 2026 – Besuch Fotomuseum/-stiftung Winterthur

Die Bilder von Paul Mpagi Sepuya sprengen die klassischen Regeln. Die Beziehung zu seinen queeren Modellen wird aufgebrochen, das Stuioaccessoir wird zum Akteur, Spiegel und Stoffe überlassen dem Auge die Suche nach dem Motiv.

Der Blick auf die Bündner Landschaften von Ester Vonplon reduziert sich meist auf Details bei Tieren oder Pflanzen. Der Betrachter sucht in der Farbgebung, interpretiert in den Formen.

Fazit der Ausstellungen im Fotomuseum: Nicht alle Bilder müssen gefallen. Dennoch können sie zu Bildaufbau, Farbgestaltung oder Perspektive inspirieren.

Die Fotostiftung zeigt exemplarisch das Schaffen von sieben Frauen aus der Zeit von 1900 bis 1970. Im Mittelpunkt stand vorwiegend die unmittelbare Umgebung: Aufnahmen aus dem Garten, Wäscherinnen, Kinder beim Spielen oder die Mitarbeit in Haus und Hof, A. Anker beim Malen mit Modell und dem Bild im Entstehen.

Begeistert haben die 3D-Aufnahmen: Das Gefühl, mit einer Seilschaft den Gletscher zu durchqueren, die schwindelerregenden Höhen auf dem Berggipfel.

Eveline

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